Praxis-Academy · Persönliche KI im Alltag

Weniger Prompt-Theorie. Mehr echte Arbeit erledigen.

Lerne in kurzen, konkreten Einheiten, wie dein persönlicher KI-Assistent Aufgaben übernimmt, deinen Kontext versteht und Ergebnisse vorbereitet, mit denen du direkt weiterarbeiten kannst.

6 Praxislektionen71 Minuten insgesamtVorlagen zum KopierenKostenlos und ohne Anmeldung
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Starte mit der Aufgabe, die heute zählt.

Du musst keinen Kurs von vorne bis hinten durcharbeiten. Wähle eine konkrete Situation, nutze die Vorlage und probiere sie direkt mit deinem Assistenten aus.

01

Dein erster persönlicher KI-Assistent in 15 Minuten

Du brauchst kein perfektes Setup. Du brauchst einen Namen, einen klaren ersten Aufgabenbereich und eine echte Aufgabe, an der dein Assistent dich kennenlernen kann.

15 MinutenEinstieg

Das Ziel

Nach 15 Minuten hast du keinen theoretischen „KI-Workflow“, sondern einen Assistenten mit Name, Rolle, Arbeitsregeln und einem ersten Ergebnis, das du bewerten kannst.

Minute 0–3Name und Rolle

Gib deinem Assistenten einen Namen und einen ersten Verantwortungsbereich.

Minute 3–7Arbeitsweise

Definiere Ton, Detailtiefe, Rückfragen und was niemals ohne Freigabe passiert.

Minute 7–12Echte Aufgabe

Nutze etwas, das heute ohnehin erledigt werden muss.

Minute 12–15Feedback

Sage konkret, was passt und was der Assistent künftig anders machen soll.

Dein Startbriefing

Du heißt [NAME] und unterstützt mich zuerst bei [AUFGABENBEREICH].

Arbeite [knapp / ausführlich], [direkt / diplomatisch] und nenne Unsicherheiten offen. Stelle nur Rückfragen, die das Ergebnis wirklich verändern. Bereite Entscheidungen vor, aber triff sie nicht für mich. Versende, veröffentliche oder bestelle niemals ohne meine ausdrückliche Freigabe.

Meine erste Aufgabe: [ECHTE AUFGABE VON HEUTE].
Woran du ein gutes erstes Ergebnis erkennst

Es spart dir einen echten Arbeitsschritt, macht Annahmen sichtbar und ist konkret genug, dass du korrigieren kannst. „Mach es besser“ ist schwaches Feedback. „Kürzer, klarere Empfehlung und Risiken zuerst“ baut dagegen dauerhaft bessere Zusammenarbeit auf.

02

Die 10 besten Aufgaben, die du ab heute delegierst

Delegiere nicht zuerst die wichtigste Entscheidung. Beginne mit Arbeit, die wiederkehrt, viel Material ordnet oder eine erste Fassung braucht.

12 MinutenProduktivität

Die besten Startaufgaben

  1. E-Mail-EntwürfeAus Stichpunkten eine klare, passende erste Fassung erstellen.
  2. Meeting-VorbereitungZiele, Agenda, offene Entscheidungen und kritische Fragen vorbereiten.
  3. Meeting-NachbereitungEntscheidungen, To-dos, Verantwortliche und Fristen extrahieren.
  4. Recherche-VorauswahlQuellen und Optionen sammeln, vergleichen und Lücken benennen.
  5. Management SummariesLange Unterlagen auf Kernaussagen, Risiken und Handlungsbedarf verdichten.
  6. Konzepte strukturierenAus einer Idee Gliederung, Annahmen, Varianten und nächste Tests entwickeln.
  7. Tabellen analysierenAbweichungen, Ausreißer und Fragen für die fachliche Prüfung markieren.
  8. Termin- und AufgabenplanungArbeitspakete priorisieren und realistische nächste Schritte vorbereiten.
  9. TextvariantenInhalt für andere Zielgruppen, Tonalitäten oder Längen anpassen.
  10. QualitätsprüfungWidersprüche, fehlende Belege und unklare Formulierungen finden.

Die Delegationsformel

Eine gute Übergabe enthält vier Dinge: Ausgangsmaterial, gewünschtes Ergebnis, Qualitätsmaßstab und klare Grenze. Je wichtiger die Aufgabe, desto genauer solltest du das Ziel beschreiben.

Ausgangslage: [WORUM GEHT ES?]
Material: [WELCHE INFORMATIONEN LIEGEN VOR?]
Ergebnis: [WAS SOLL AM ENDE VORLIEGEN?]
Qualität: [WORAN ERKENNE ICH EIN GUTES ERGEBNIS?]
Grenzen: [WAS DARF NICHT ANGENOMMEN ODER AUSGEFÜHRT WERDEN?]

Beginne mit einer ersten Fassung und markiere fehlende Informationen sowie unsichere Annahmen.
Noch nicht delegieren

Finale Personalentscheidungen, rechtlich bindende Aussagen, Zahlungen, Veröffentlichungen oder sensible Kommunikation ohne Prüfung bleiben bei dir. Octra bereitet vor und parallelisiert. Verantwortung wird nicht ausgelagert.

03

Schwierige E-Mails souverän beantworten

Bei schwierigen Nachrichten zählt nicht nur, was du sagst. Entscheidend ist, welche Wirkung du erzielen willst und welche Beziehung nach der Antwort weiterbestehen soll.

10 MinutenKommunikation

Erst analysieren, dann formulieren

1. FaktenWas ist sicher?

Trenne belegbare Sachpunkte von Bewertungen und Vorwürfen.

2. WirkungWas soll passieren?

Beruhigen, Position halten, Entscheidung bekommen oder Grenze setzen?

3. BeziehungWas soll bleiben?

Welche Zusammenarbeit oder Gesprächsbasis soll die Antwort schützen?

4. Nächster SchrittWas wird konkret?

Termin, Entscheidung, Information oder Verantwortlichkeit benennen.

Briefing für eine belastbare Antwort

Analysiere zuerst die folgende E-Mail. Liste Sachpunkte, Vorwürfe, mögliche Missverständnisse und Eskalationsrisiken auf.

Mein Ziel: [GEWÜNSCHTE WIRKUNG]
Meine Position: [WAS MUSS KLAR BLEIBEN?]
Die Beziehung: [WAS SOLL GESCHÜTZT WERDEN?]
Tonalität: [DIREKT / DIPLOMATISCH / EXECUTIVE]

Erstelle danach zwei Antwortvarianten. Erfinde keine Fakten oder Zusagen. Markiere Stellen, die ich vor dem Versand prüfen muss.

Der letzte 60-Sekunden-Check

  • Stimmen Namen, Zahlen, Termine und Zusagen?
  • Ist die eigene Position klar, ohne unnötige Schärfe?
  • Gibt es einen konkreten nächsten Schritt?
  • Würdest du die Nachricht auch in einem persönlichen Gespräch so vertreten?
Merksatz

Die beste Antwort gewinnt nicht den Rückblick. Sie schafft Klarheit für das, was als Nächstes passieren soll.

04

Meetings automatisch in Entscheidungen und To-dos verwandeln

Ein Protokoll ist erst dann nützlich, wenn nach dem Meeting klar ist, was entschieden wurde, wer was tut und wo noch eine Entscheidung fehlt.

12 MinutenOrganisation

Definiere das Ausgabeformat vor dem Meeting

Wenn Octra weiß, welche Struktur du brauchst, wird aus Notizen schneller eine Arbeitsgrundlage. Das gilt für manuelle Notizen ebenso wie für zulässig erstellte Transkripte.

BereichFrageAusgabe
EntscheidungenWas wurde verbindlich beschlossen?Entscheidung plus Begründung
To-dosWer macht was bis wann?Aufgabe, Owner, Frist
Offene PunkteWas konnte noch nicht entschieden werden?Frage plus benötigte Information
RisikenWas gefährdet Termin oder Ergebnis?Risiko, Wirkung, Gegenmaßnahme
Nächster TerminWas muss dann vorliegen?Datum, Ziel, Vorbereitung
Verwandle diese Meetingnotizen in eine Arbeitsgrundlage mit:
1. Management Summary in höchstens fünf Sätzen
2. verbindlichen Entscheidungen mit kurzer Begründung
3. To-dos als Tabelle: Aufgabe | verantwortlich | Frist | Abhängigkeit
4. offenen Entscheidungen und dafür fehlenden Informationen
5. Risiken und empfohlenen Gegenmaßnahmen
6. Agenda für den nächsten Termin

Unterscheide klar zwischen beschlossen, vorgeschlagen und noch offen. Ergänze keine Verantwortlichen oder Fristen, die nicht genannt wurden.

Direkt nach dem Meeting

  1. Prüfe Entscheidungen und Namen am Original.
  2. Lass fehlende Owner und Fristen sichtbar statt sie zu erfinden.
  3. Versende die Zusammenfassung zeitnah an die Beteiligten.
  4. Überführe bestätigte To-dos in das tatsächlich genutzte Aufgabensystem.
Datenschutz gehört vor die Aufnahme

Teilnehmende müssen wissen, wenn ein Gespräch aufgezeichnet oder transkribiert wird. Nutze nur zulässige Inhalte und beachte interne Vorgaben für vertrauliche oder personenbezogene Informationen.

05

LinkedIn-Posts, die wirklich nach dir klingen

Deine Stimme entsteht nicht durch Adjektive wie „authentisch“. Sie entsteht aus wiederkehrenden Entscheidungen über Haltung, Beispiele, Sprache und Dinge, die du bewusst nicht schreibst.

12 MinutenContent

Baue deinen persönlichen Stimmabdruck

HaltungWofür stehst du?

Drei Überzeugungen, die in deinen Beiträgen erkennbar sein dürfen.

SpracheWie klingst du?

Kurze oder lange Sätze, direkt oder erzählerisch, nüchtern oder pointiert.

GrenzenWas klingt nie nach dir?

Floskeln, Übertreibungen, künstliche Dramatik oder werbliche Phrasen.

Gib Erfahrung statt nur Thema

„Schreibe über Führung“ führt fast immer zu einem austauschbaren Text. Ein konkreter Moment, eine überraschende Beobachtung und eine klare Meinung geben Octra Material, aus dem ein persönlicher Beitrag entstehen kann.

Thema: [KONKRETES THEMA]
Meine Beobachtung: [WAS IST TATSÄCHLICH PASSIERT?]
Meine Haltung: [WAS DENKE ICH DARÜBER?]
Beispiel: [KONKRETE SITUATION ODER ENTSCHEIDUNG]
Zielgruppe: [FÜR WEN IST DAS RELEVANT?]

Schreibe einen LinkedIn-Entwurf in meiner Tonalität. Keine erfundenen Erlebnisse, keine Motivationsfloskeln, kein künstlicher Cliffhanger. Beginne mit der stärksten konkreten Aussage. Gib mir zusätzlich eine mutigere und eine sachlichere Hook.

Die persönliche Endredaktion

  • Ersetze allgemeine Aussagen durch ein echtes Beispiel.
  • Streiche Sätze, die jeder beliebige Autor schreiben könnte.
  • Prüfe, ob du die Kernaussage im Gespräch genauso vertreten würdest.
  • Veröffentliche nur Aussagen, Zahlen und Erfahrungen, die wirklich stimmen.
Ein guter Test

Entferne deinen Namen vom Beitrag. Würden Kollegen trotzdem erkennen, dass er von dir kommt? Wenn nicht, braucht der Text mehr konkrete Erfahrung und weniger perfekte Formulierung.

06

Wie Octra deinen Kontext aufbaut und warum das besser ist als jedes Mal neu zu prompten

Persönlicher Kontext ist kein möglichst langer Prompt. Er ist eine gepflegte Auswahl stabiler Fakten, Arbeitsvorlieben und aktueller Ziele, die für deine Aufgaben wirklich relevant sind.

10 MinutenKontext

Die drei Ebenen guten Kontexts

Ebene 1Stabil

Rolle, Unternehmen, Verantwortungsbereich, wiederkehrende Stakeholder und grundlegende Grenzen.

Ebene 2Persönlich

Tonalität, Detailtiefe, Entscheidungsstil, bevorzugte Formate und typische Arbeitsweise.

Ebene 3Aktuell

Laufende Projekte, Ziele, Termine, offene Entscheidungen und der Kontext der konkreten Aufgabe.

Warum das besser ist als immer neu zu prompten

Ein einzelner guter Prompt bleibt wertvoll. Der Unterschied entsteht bei wiederkehrender Arbeit: Du musst nicht jedes Mal erklären, welche Rolle du hast, wie eine Management Summary aussehen soll oder dass eine E-Mail direkt, aber nicht aggressiv klingen darf. Mehr Kontext ist dabei nicht automatisch besser. Relevant, aktuell und überprüfbar ist besser.

Hilf mir, meinen Arbeitskontext aufzubauen. Frage mich nacheinander nur nach Informationen, die wiederkehrende Ergebnisse spürbar verbessern:
- Rolle und Verantwortungsbereich
- wichtigste Zielgruppen und Stakeholder
- bevorzugte Tonalität und Detailtiefe
- typische Entscheidungs- und Ausgabeformate
- wiederkehrende Aufgaben
- klare Grenzen und Freigaben

Fasse meine Antworten anschließend in „stabil“, „persönliche Vorlieben“ und „aktuell“ zusammen. Markiere sensible Angaben, die nicht dauerhaft benötigt werden.

Kontext braucht Pflege

  • Korrigiere unzutreffende Annahmen sofort.
  • Entferne veraltete Projekte und Rollen.
  • Speichere keine sensiblen Daten ohne klaren Zweck.
  • Unterscheide dauerhaft relevante Vorlieben von einer einmaligen Ausnahme.
  • Bitte Octra regelmäßig zusammenzufassen, was es über deine Arbeitsweise berücksichtigt.
Der eigentliche Vorteil

Octra muss nicht bei jeder Aufgabe wieder bei null anfangen. Du erhältst schneller eine passende erste Fassung und kannst deine Aufmerksamkeit auf Urteil, Prioritäten und Entscheidungen richten.

Dein Lernfortschritt wird nur lokal in diesem Browser gespeichert. Die Praxis-Academy sendet dafür keine Daten an ein Analyse- oder Benutzerkonto.

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Starte mit einer echten Aufgabe von heute und entwickle daraus deinen persönlichen Arbeitsassistenten.

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